Mit Diabetes in die Sauna?

Diabetiker, deren Stoffwechsel gut eingestellt ist und die keine Folgeschäden haben, können in der Regel bedenkenlos in die Sauna. Sie sollten jedoch einige Vorsichtsmaßnahmen beachten. Weil die Haut in der Sauna stärker durchblutet wird, kann zuvor gespritztes Insulin schneller wirken. Das Risiko einer Unterzuckerung erhöht sich dadurch. Traubenzucker oder andere schnell wirkende Kohlenhydrate sollten immer griffbereit sein. Das gilt auch für Diabetiker, die Sulfonylharnstoffe oder Glinide einnehmen. Diabetiker mit Herz-Kreislauf-Problemen sollten mit ihrem Arzt klären, ob Einwände gegen einen Saunabesuch bestehen.

Mit Insulin behandelte Diabetiker können das Unterzuckerrisiko außerdem verringern, indem sie nach der Injektion mindestens zwei Stunden warten, bevor sie in die Sauna gehen.